the bodyproject
2026


Im Zuge eines Seminars zum
Thema „Verhüllen und
Entblössen“ entstand aus
verschiedensten Materialien
ein Objekt, welches
Ausgangspunkt für mein
Arbeiten im Jahr 2026 wird.


Objektkunst, Fotografien und Bleistiftskizzen geben Anreize für eine Reflexion der Darstellung des weiblichen Körpers. Dabei beäugle ich vorwiegend den Umbruch neuer Identitätsbildung aus der Anthologie kunsthistorischer Frauenfiguren. Als modernes Beispiel spricht mich dabei Taylor Swifts Auseinandersetzung mit der Figur der Ophelia aus Shakespeares Hamlet an. In „Fade of Ophelia“ spielt Swift, ihre eigenen Parallelen mit Liebe und einem Happy-End entgegen.
Die Anlehnung an diese vorwiegend schicksalhaften Kunstfiguren gibt Anreiz zur Kehrtwendung.


Ich begebe mich auf die Erforschung und Erkundung der Körperlichkeit, in dem ich dem weiblichen Körper bzw. seinen Andeutungen auf die Spur gehe und ihm Bedeutung anmesse, ohne ihm Last anzuhängen. In der Medizin hat man bereits erkannt, dass die Unterscheidung zwischen weiblichen und männlichen Patienten in ihrer Physiognomie beutend ist. Das hat zur Folge, dass eine bessere und gezielte Behandlung in verschiedenen Therapien möglich ist.


Der Weiblichkeit wird streng genommen, sehr viel angehaftet. Immer wieder unterliegt die Betonung auf ihre Anziehungskraft einem starken männlichen Wertbild.


Für mich gilt es, mich am Körper zu faszinieren. Auf spielerische Weise, Leichtigkeit und Gewichtung zu schaffen, ihn auch in den Mittelpunkt zu stellen. Für Michelangelo war der Mensch das Maß aller Dinge, insbesondere der Männliche (Akt). Als Frau lebe ich gewissermaßen in meinem ganz besonderen Einflussbereich und gehe dieser besonderen Qualität auf meine Weise nach.

